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Hinter den Kulissen

Ein Archiv bei Nacht, ein neues Museum im Schloss, eine Villa voller Regionalkultur: Die Lange Nacht der Museen am 10. Oktober öffnet Türen, die im Alltag zu sind. An keiner der drei Stationen ist eine Anmeldung nötig.

Stadtarchiv im Runtingerhaus

Foto: Das Runtingerhaus, in dem sich das Stadtarchiv befindet Das Stadtarchiv nimmt zum ersten Mal an der Langen Nacht teil. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeigen besondere Stücke und unbekannte Dokumente vom Mittelalter bis heute und erzählen von Archivpädagogik und historischer Bildungsarbeit. Führungen und Kurzvorträge beginnen um 18:30, 19:30, 20:30, 21:30 und 22:30 Uhr. Themen sind unter anderem alte Schriften, Familienforschung und Wappenkunde. Besichtigen lässt sich das Archiv von 18 bis 1 Uhr.


Adresse: Runtingerhaus, Keplergasse 1



Regensburgische Botanische Gesellschaft von 1790

Foto: Historischer Raum der Regensburgischen Botanischen Gesellschaft Die Gesellschaft wurde am 14. Mai 1790 vom Apotheker David Heinrich Hoppe mit drei Gleichgesinnten gegründet, um botanisches Wissen zu verbreiten. Seit März 2026 steht sie auf der Liste des Immateriellen Kulturerbes von Bayern. Ihre Räume im Schloss St. Emmeram bekam sie 1813 vom Fürstenhaus Thurn und Taxis. Dort ist kürzlich ein Museum entstanden, mit einer Ausstellung zur Gesellschaft und zu den alten Regensburger Apotheken sowie einem Schauraum. Führungen beginnen ab 18 Uhr zu jeder vollen und halben Stunde, ohne Anmeldung, mit jeweils 15 Personen.


Adresse: Waffnergasse 15



Weinschenk-Villa

Zeichnung: Die Weinschenk-Villa In der Weinschenk-Villa sind zwei Einrichtungen des Bezirks Oberpfalz zu Gast. Die Kultur- und Heimatpflege zeigt Stücke aus ihrer Trachtensammlung und dem Oberpfälzer Volksmusikarchiv, dazu Kurzvorträge, einen Zwiefachentanzkurs und die Interpretation historischer Noten. Im Heimatmobil lässt sich hören, wie man in der Oberpfalz spricht, und Filme erzählen vom jüdischen Leben in Regensburg und der Region. Aus der Kunstsammlung des Bezirks ist unter anderem ein Selbstporträt von Max Wissner zu sehen, der einige Jahre in der Villa lebte und arbeitete. Auch das Psychiatriemuseum der medbo bringt Exponate mit.

Zeichnung: Die Weinschenk-Villa Das Sudetendeutsche Musikinstitut zeigt historische Noten und Komponistennachlässe und stellt seine Arbeit zur Musikkultur Böhmens vor. Die Villa ist von 18 bis 1 Uhr geöffnet und mit dem Shuttle erreichbar, Haltestelle Justizgebäude.


Adresse: Weinschenk-Villa, Hoppestraße 6


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